Thema des Monats
April 2009 (neu) Lichtdurchlässiger (transluzenter) Beton / translucente concret
Eine erstaunliche Symbiose.
Lichtdurchlässiger Beton gehört zu einer der spektakulärsten Materialentwicklungen der letzten Jahre. Die Einsatzmöglichkeiten des lichtdurchlässigen Betons sind vielfältig und finden vor allen Dingen im hochwertigen Architekturdesign, aber auch im gehobenen Privathaushalt und im Möbeldesign Ihren Platz. Einige wenige Unternehmen beschritten bisher den Weg zur Serienproduktion.
Licht, Farbe, Schatten - Beton.
Ein spezielles Gewebe aus Licht leitenden Fasern ermöglicht die Transluzens des Baustoffes Beton. Der lichtdurchlässige Beton wird durch eine Mischung von Feinbeton und Licht leitendem Gewebe hergestellt, das aus Glasfasern besteht. Diese in den Beton eingelegten hochwertigen Glasfasern leiten natürliches Licht ebenso wie Kunstlicht nahezu verlustfrei durch den ansonsten blickdichten Werkstoff. Aufgrund ihres kleinen Durchmessers verbinden sich die Fasern mit dem Beton schlüssig. So entstehen nicht zwei ineinander gemischte Materialien, sondern ein drittes homogenes Material, sowohl in seiner inneren Struktur als auch in seiner Oberflächenbeschaffenheit.
Die einzelnen Gewebeflächen werden alternierend eingebaut, schichtweise im Abstand von ca. zwei bis fünf Millimeter. Je dichter die Schichten angeordnet sind, desto mehr Licht lässt der Beton passieren. Die optischen Fasern ermöglichen eine nahezu verlustfreie Lichtleitung, die es sogar ermöglicht, Farben und Schattenwürfe durch den Beton zu sehen. Dieser Effekt ist selbst bei großen Wanddicken möglich. Die optischen Fasern leiten dabei das Sonnen- oder Kunstlicht Punkt für Punkt durch die Wand. Der Anteil des Gewebes ist dabei so gering, dass die Festigkeit und Beständigkeit von Lichtbeton der hochfester Betone entspricht.
Als erstes Unternehmen in Deutschland ging die Florack Gmbh, Heinsberg Anfang 2007 mit der Herstellung von lichtdurchlässigem (transluzentem) Beton in die Serienfertigung. Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase entstehen im Fertigteilwerk des Unternehmens die außergewöhnlichen Betonscheiben.
Weitere technische Daten zu transluzentem Beton der Florack GmbH:
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Faser- und textilbasierte Lichtleitung in Betonbauteilen - Lichtleitender Beton
Dieser Artikel beschreibt Grundstoffe und Herstellverfahren des Materials Lichtbeton. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die notwendigen Licht leitenden Faserwerkstoffe gelegt. Zwei unterschiedliche Grundprinzipien zur Produktion von Betonelementen mit lichtleitenden Fasern werden vorgestellt.
von: Andreas Roye, Marijan Barlé, Thomas Gries, Steffen Janetzko
aus: Beton- und Stahlbetonbau; Volume 104, Issue 2, Pages 121 – 126, 2009 Ernst & Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG, Berlin
Andreas Roye und Marijan Barlé (beide robatex GmbH) liefern unter dem Markennamen LUCEM die derzeit größten am Markt verfügbaren Lichtbetonelemente von bis zu 1,5 m * 1,2 m Ansichtsfläche.
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Transparenter Beton macht Furore
Die beiden Mentoren des transparenten Betons, der Ungar Áron Losonczi und der Deutsche Andreas Bittis, hatten sich nicht weniger vorgenommen, als mit ihrem Baustoff die gesamte Baukunst zu revolutionieren.
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März 2009 – Bauen im Bestand
Sichere Abdichtung von Neubauten an Bestandsgebäude
Trotz der Vielzahl der Beanspruchungen von Fugen wird der Planung dieses
Bauteils oftmals zu geringe Bedeutung beigemessen. Häufig werden
aufgrund fehlender Planungsvorgaben Fugenabdichtungsarbeiten ohne die
notwendige Sorgfalt und mit falschen Abdichtungsmaterialien ausgeführt.
Sobald neben einem bestehenden Gebäude ein Neubau erstellt wird, ergibt sich eine besondere Abdichtungsaufgabe. Damit zu erwartende Setzungen oder Bewegungen aus dem Baugrund ohne Schaden an der Gebäudekonstruktion aufgenommen werden können, wird der Neubau mit einer Gebäudetrennfuge von mindestens 2 cm Breite angebaut. Diese Fuge gilt es nun beispielsweise im Bereich von Türöffnungen oder Tiefgaragendurchfahrten abzudichten.
Das effektivste und sicherste Instrument zur Abdichtung dieser Dehnungsfuge die so genannte Fugenbandklemmkonstruktion. Der Aufbau der druckwasserdichten Fugenbandklemmkonstruktion unterteilt sich in den Teil, der in den neuen Baukörper eingebunden wird und dem Teil der Konstruktion, der an das bestehende Gebäude mittels einer Los-Flansch-Konstruktion angeklemmt wird. Im Neubau wird der Einbetonier-Schenkel durch das Einbettungsprinzip in den neuen Konstruktionsbeton eingebaut. Im Altbau wird der "Klemmschenkel" mit einem definierten Druck an das bestehende Gebäude angepresst. Verwendet werden hierfür Verbundanker die im Abstand von 150 mm gesetzt werden. Die Matec GmbH, Willich berät und liefert solch ein sicheres System zur Abdichtung von Übergängen zwischen Bestandsgebäuden und Neubauten. […]
Fachveranstaltung zum Thema "Besondere
Abdichtungen. Lösungen für sensible Anwendungsbereiche":
Thema 1: Abdichtung durch Systemanbieter
10 Jahre-Gewährleistung.System adicon plus :
Referent: Dipl.-Ing. K.-H. Schrod (adicon GmbH)
Thema 2: Abdichtung Bestand/Neubau - Bauen im Bestand
Klebesysteme, polymere Quellbänder, Klemmkonstruktionen. Sonderkonstruktionen
Zeit und Ort:
Zeit: 11.03.2008, Start: 14:00 Uhr
Ort: Matec GmbH, D-47877 Willich, Walzwerkstraße 30,
Tel.: +49 2154
9460 0
Februar 2009 - Nichtrostende Stähle
Neben der chemischen Industrie besitzen nichtrostende Stähle in den Bereichen Bauwesen, Verkehrswesen, Energietechnik, Meerestechnik, Lebensmittelindustrie und Haushaltstechnik ein breites Anwendungsfeld. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, werden die nichtrostenden Stähle primär aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit eingesetzt. Für eine Anwendung als Betonbewehrung muss eine Schätzung der korrosiven Umgebung gegen Ende der erwarteten Lebensdauer gemacht werden, was im Fall einer Brücke 80 oder sogar 120 Jahre sein kann.
Korrosionsschäden
Die alarmierenden Korrosionsschäden an Strassenbrücken, Tunnel,
Galerien, Mauern, Parkhäusern und anderen Betonkonstruktionen in
den USA, Kanada, Skandinavien, Grossbritannien und Kontinentaleuropa
(vorwiegend durch Streusalz) und Schäden an Betonbauten im Mittleren
Osten und anderen Ländern mit warmer, feuchter und salzhaltiger
Atmosphäre haben das Interesse seit einiger Zeit auf die vorteilhaften
Eigenschaften der nichtrostenden Stähle für Betonbewehrungen
gelenkt.
Was ist nichtrostender Stahl
Wird gewöhnlichem Stahl mindestens 11% Chrom beigefügt, so
ergibt sich der einfachste nichtrostende Stahl, der geeignet ist für
den Einsatz in einer schwach aggressiven wässrigen Umgebung. Der
Zusatz von Chrom bewirkt auf der Stahloberfläche die Bildung einer
dünnen, dichten fest haftenden und dehnbaren Oxidschicht. Diese
Oxidschicht verleiht dem Stahl Passivität, d.h. er korrodiert nicht
aktiv. Sie wird auch Passivschicht genannt und ist dafür verantwortlich,
dass der Stahl korrosionsbeständig ist. Wenn sich die Bedingungen ändern,
passt sich die Oxidschicht den neuen Bedingungen an. Es ist auch möglich,
dass die Passivschicht durch Werkzeuge oder durch Unfall beschädigt
wird. Unter normalen Umständen, im Beisein von Luft, erstellt sich
die Passivschicht von neuem, sie heilt sich selbst. Diese interessante
Eigenschaft der nichtrostenden Stähle hat eine grosse praktische
Bedeutung, da in den meisten Fällen keine speziellen Massnahmen
nötig sind, um die Passivschicht zu erneuern oder zu reparieren.
In Europa werden etwa 10 verschiedene Legierungen für gerippten Betonstahl angeboten. Da der Anteil der zulegierten Elemente den Preis der nichtrostenden Stähle beeinflusst, ist es die Verantwortung des Ingenieurs, den kostenwirksamsten Stahl für eine bestimmte Anwendung zu wählen. Andererseits darf nicht vergessen werden, dass jeder Korrosionsfall enorme Kosten für die Behebung auslöst. Zudem machen die Kosten für die Bewehrung nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten einer Betonkonstruktion aus.
Quelle: Ancon GmbH, Nürnberg
Fachveranstaltung zum Thema "Nichtrostende
Stähle":
Normung, Verarbeitung und Anwendung, Fehlervermeidung bei
der Werkstoffauswahl
03.02.09 - 04.02.09, Essen, Haus der Technik
Leitung / Chairman
Dr. rer. nat. Peter Drodten, Essen
Referent / Speaker
Prof. Dr. Dr. Elsbeth Wendler-Kalsch, Universität Erlangen-Nürnberg,
Dipl.-Ing. Wolfgang Drodten, Schiller Apparatebau GmH, Essen
Januar 2009 - Erfolgreich betonieren im Winter
Winterliche Temperaturen von unter 5°C, geringe Luftfeuchte oder Tau- und Reifbildung – diese Witterungsbedingungen erfordern bei der Betonage besondere Maßnahmen.
Was man für eine ungestörte Festigkeitsentwicklung des Betons tun kann, beschreibt die Broschüre "Betonieren im Winter" der Cemex Deutschland AG, die wir Ihnen hier als Download (2,44 MB) zur Verfügung stellen. Werden die notwendigen Schutz- und Nachbehandlungsmaßnahmen ergriffen, können auch im Winter dauerhafte und hochwertige Bauwerke aus Beton entstehen.


